Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

Weiterlesen >

Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 11 vom 23. Juni 2018

von Robert Hofmann

von Michael Winkler, Liechtenstein

Mit Sanktionen ausserhalb der Uno wird in letzter Zeit gegen unliebsame politische Widersacher vorgegangen, um politische und wirtschaftliche Interessen durchzusetzen. Kleine Staaten sind fast gezwungen, mitzumachen – auch wenn sie das natürlich so nicht zugeben wollen.

 

Artikel lesen >

Weitere Artikel