Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

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Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 2/3 vom 14. Februar 2024

von Robert Hofmann

SchweizEU

Ist ein Rahmenabkommen noch zeitgemäss?

von Reinhard Koradi

Merkwürdig ist es schon. Die EU hat bei genauem Hinsehen Glanz und Gloria schon längstens verloren. Einst als Friedensprojekt gepriesen, ist die Europäische Union zur kriegführenden Union mutiert. 

Vor allem heizt sie im Konflikt zwischen der Ukraine und Russ­land mächtig ein. Sie macht sich damit mitschuldig, dass auf europäischem Boden wieder Krieg geführt wird. Die Wirtschaft innerhalb der EU verliert zusehends an Boden. Vor allem der Mittelstand gerät immer mehr in Schieflage, und der sogenannte Euro-Raum kämpft erfolglos gegen eine kontinuierliche Vermögens- und Kaufkraftabwertung, ausgelöst durch eine unverantwortliche Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB). 

Gegenüber dem Schweizerfranken ist der Euro innerhalb eines Jahres  um gut sieben Prozent eingebrochen. Die Eurozone verliert auch als Wirtschaftsraum laufend an Attraktivität. Der asiatische Raum, Süd­amerika und die BRICS-Staaten laufen der maroden alten Dame namens EU den Rang ab. Die Regierungen der in der EU zusammengefassten Staaten kämpfen alle gegen ihre eigene Bevölkerung, weil sie gesellschafts-, wirtschafts- und sicherheitspolitisch versagt haben (Bauernproteste, Demonstration gegen Sozialabbau, Kluft Reichtum und Armut, Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot und Zuwanderung). 

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