Wer wir sind und was wir wollen

Die Schweizer Medienlandschaft schrumpft seit Jahrzehnten. Gab es in der Mitte des 20. Jahrhunderts noch unzählige unabhängige Tageszeitungen, exi­stieren heute noch fünf grosse Medienhäuser, die die Inhalte unserer Zeitungen bestimmen, und nur selten sind deutlich unterschiedliche Positionen feststellbar. Eine unabhängige und umfassende Meinungsbildung – für die direkte Demokratie unerlässlich – ist so nicht mehr gegeben. Man serviert uns einen medialen Einheitsbrei, auch wenn die Pressefreiheit zu unseren unbestreitbaren Grundrechten gehört. Es fehlt die ­nötige Meinungsvielfalt.

Weiterlesen >

Hauptartikel der aktuellen Ausgabe

Nr. 14/15 vom 23. Dezember 2016

von Robert Hofmann

Krieg als Mittel der Auseinandersetzung
für immer verbannen

Die Redaktion

Nachdem im Jahre 1859 der Schweizer Henri Dunant mit seinem übermenschlichen Einsatz in Castiglione delle Stiviere nach der fürchterlichen Schlacht von Solferino mit der humanen Einstellung «Tutti Fratelli» (alle sind Brüder) den Grundstein für das Humanitäre Völkerrecht gelegt und damit der Menschheit einen Ausweg aus der Misere gezeigt hatte, schien zumindest im Kriegsvölkerrecht eine neue Ära angebrochen zu sein.

Artikel lesen >

Weitere Artikel